Original: Büste des Epikur in der Halle der Philosophen im Palazzo Nuovo in Rom. 341 - 270 v. Chr.

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Wer war Epikur ?

Epikur wurde 341 v. Chr. auf Samos geboren. Sein Eltern waren Neokles und Chairestrate. Er hatte drei Brüder, die sich später seiner Schule anschlossen.

Von 327-24 hielt er sich in Teos auf, wo er wahrscheinlich die Philosophenschule des Nausiphanes besuchte. 323 ging er nach Athen, um dort eine militärische Ausbildung zu erhalten. Hiernach begab er sich wieder zu seinen Eltern nach Kolophon.

Hier befaßte er sich, laut Legende, ohne die Hilfe eines Lehrers mit philosophischen Problemen und entwickelte seine Lehre. Erst im Jahre 310 begann Epikur mit seiner Lehr-tätigkeit. Er gründete seine Schule zuerst in Mytilene, verlegte sie aber wenig später nach Lampsakos. Hier trifft er einen seiner wichtigsten Schüler, nämlich Metrodor. Im Jahre 306 verlegte Epikur seine Schule das letzte Mal, diesmal nach Athen.
Hier hatte er ein Gartengrundstück gekauft, das seiner Schule dann auch ihren Namen, nämlich Képos, gab. Seine Schule diente auch als Wohnort für seine Schüler und deren Familien, ebenso für deren Sklaven und Hetären. Von seinen Schülern wurde Epikur teilweise wie ein Gott verehrt, mindestens jedoch war er für sie eine Art Prophet.

Seine philosophische Lehre verlangte von ihnen absolute Unterordnung unter seine Person und seine Ansichten. Man durfte sie nicht in Frage stellen und mußte sie ohne Zweifel glauben und gegen Außenstehende verteidigen. Ebenfalls sollten sich seine Schüler vom öffentlichen Leben fernhalten und den dort drohenden weltlichen Bedürfnissen, weshalb seine Schule auf die Außenstehenden wie eine Sekte wirkte.

Diese Orientierung am Schulgründer galt auch nach Epikurs Tod im Jahre 270 v. Chr. Sein Nachfolger wurde Hermarch, einer seiner Anhänger aus Mytilene. Das Ziel seiner Philosophie war es, die Menschen von Schmerz und Unglück zu befreien und sie somit zum Zustand des absoluten Glückes zu führen. Vermutlich hängt diese Einstellung mit der kränklichen Natur des Epikur zusammen. Der höchste erreichbare Punkt war daher für ihn die Lust, die durch die Abwesenheit von Schmerz definiert ist. Dazu stützt er sich auf die Entmythisierung der Welt. Von Schicksals-kräften, Gottheiten und beseelter Natur hielt er gar nichts. Wichtige Hilfsmittel, um dahin zu gelangen, waren unter anderem die Tugend und Freundschaft.

Er hat über 300 Manuskripte hinterlassen. Seine Lehre wird der Epikureismus genannt.

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Who was Epikur ?

Epikur was born 341 BC at Samos. His parents were Neokles and Chairestrate. He had three brothers, who joined him later at his school.

From 327-24 he was in Teos, where he probably visited the philosopher school of the Nausiphanes. 323 he went to Athens, in order to receive military training there. From this he went again to his parents to Kolophon.

Here he started, according to legend and without the assistance of a teacher, with solutions of philosophical problems and developed his own introduction. In the year 310, Epikur began with his activities in teaching. He erected his school first in Mytilene, shifted it however a little later to Lampsakos. Here he met one of his most important pupils, i.e. Metrodor. In the year 306, Epikur shifted again his school for the last time, now to Athens.
Here he had bought a garden property, which gave his school also its name, i.e. Képos. His school also served as a residence for his pupils and their families, likewise for their slaves and Hetaeren. Admired by his pupils partly like a God, Epikur at least however was for them a kind of a Prophet.

Its philosophical introductions required absolute subordination of them under his person and his opinions. One had to believe them without any doubt and against outstanding ones to defend them. Likewise his pupils should keep themself away from public life and private needs, why his school affected for outstanding ones like a sect.

This orientation at the school founder applied also after Epikurs death in the year 270 BC. His successor became Hermarch, oneof his favorite pupils from Mytilene. The goal of his philosophy was, to free humans from pain and misfortune and to lead them to the condition of the absolute luck.

Probably this attitude belongs to the not really wealthy condition of Epikur. The highest attainable point was therefore for him the desire, which is defined by by the absence of pain. In addition he did not like the mythologie of the world and was fighting against it. Divinities and inspired nature did not fit in his view of the world. Important aids to reach this goal were, among other things, virtue and friendship.


He left over 300 manuscripts. His teaching is called the Epikureism.

 

 


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