Der Kalenderstein der Maya's



14. Jhdt.

Die Azteken und die Mayas waren in Mittelamerika beheimatet, dem heutigen Mexico und
angehaucht auch in Guatemala/Belize. Kalender waren zu der Zeit bei allen Völkern sehr verbreitet, doch der der Mayas (in Form eines runden Steines) war der genaueste. Das vorliegende Modell entspricht dem sehr bekannten Kalenderstein, den "piedra del sol" (Stein der Sonne). Er ist im Original 24 Tonnen schwer und wurde 1790 unter dem heutigen Hauptplatz, dem Zócalo, gefunden.

Was sieht man auf dem Stein:

In der Mitte repräsentiert der Sonnengott die 5. Sonne (man glaubte damals die jetzige Welt wäre inzischen schon die 5.. Die anderen 4 Welten sind vorher untergegangen...). Seine Zunge soll ein Messer sein und seine Hände (links und rechts daneben in den Halbkreisen) halten menschliche Herzen (die meisten Menschenopfer waren für die Sonne).

Die vier Symbole drumrum stellen die vier vorherigen Inkarnationen der Sonne dar: Regen, Jaguar, Wasser und Wind. Diese Konstellation ergibt das Datum an dem die 5. Welt untergehen würde, was sie dann, dank der Spanier, auch ziemlich genau tat. Das Datum stimmte also.
(PS der Autorin: Wenn man den nächsten Weltuntergang berechnet, wäre dieser Ende 2012. War nett dass Sie unsere Seiten besucht haben)
Der Ring weiter außen stellt die 20 Tage da. Jedem der Tage ist ein spezieller Gott zugeordnet.
Zur Erklärung:
Die Mayas rechneten mit 19 Monate. 18 davon mit 20 Tagen (360 Tage) und der 19. Monat, der unverheißungsvolle "uayeb", hatte 5 Tage (die Sonnen in der Mitte). So kamen sie zwar auf die 365 Tage, hatten aber die Ungenauigkeit der Schaltjahre.


 

 

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