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"Die
4 Friese des Parthenon/Athen"?
   
Handausformung
nach Modellen des schottischen Skulpteurs John
Henning (1771 - 1851), welche sich, wie viele weitere
Modelle auch, seit 1938 im Besitz des Britischen Museums
befinden.
Diese
4 Flachreliefs sind Originalware des o.g. Britischen Museums,
welches auch mit unserem Haus zusammenarbeitet und jedes
Teil ist mit dem Stempel des Museums versehen.
Ob
beim Fries mit der Darstellung der einfahrenden Streitwägen
(3 Wägen mit jeweils 3 Zugpferden), oder bei dem Einzug
zum Opfergang der Athene (4 Rinder und Kühe werden
hier begleitet von 13 Männern und Frauen),ob die Darstellung
des Reiterkorps (7 Reiter mit Ihren stürmischen Hengsten
und Pferdeknechten), oder die Darstellung der Überreichung
der Opfergaben, die Detailgenauigkeit und die Feinheit der
Darstellungen läßt uns jedesmal wieder verwundern
über die feine Arbeit des Skulpteurs John Henning,
welcher sich mit seinen Modeln auch noch die Arbeit des
Negativstechens machen mußte, und doch immer schon
das erhoffte Ergebnis vor Augen hatte. Jedes dieser Stücke
ist zusätzlich im Stein von John Henning signiert und
nummeriert.
Zur Geschichte des Parthenon/Athen und des Frieses !
Das Originalfries stammt aus dem Dachgiebelumlauf des Parthenon/Athen,
welcher an sich eine sehr bewegte Geschichte aufzuweisen
hat. Erbaut
auf der Acropolis in Athen wurde er der Göttin Athena
Parthenos gewidmet, Schutzgöttin der Stadt Athen, und
beinhaltete zu Anfang noch eine Gold- und Elfenbeinstatue
von immenser Größe, welche heute leider verloren
gegangen ist. Der Begriff Parthenon/Athen, gebräuchlich
seit der römischen Zeit, war eigentlich der Begriff
für einen kleinen Bereich eines Tempels, welcher jedoch
den Jungfrauen und Tempeldienerinnen vorbehalten war.
Um 450 v. Chr. begann Perikles bei den Athenern eine Art
Sonderabgabe einzuführen, welche zuerst dazu dienen
sollte eine Verteidungsfront geben die Perser zu finanzieren,
denn schon in früheren Zeiten hatten die Perser sich
Athen einverleibt und dabei auch die Tempel der Stadt zerstört.
Doch nun wurde das Geld ausgegeben um die Spuren dieser
alten Feindschaft zu beseitigen und die Wunden, welche in
der Architektur durch die Perser geschlagen wurden zu heilen.
Hierzu zeichneten als Skulpteur Pheidias verantwortlich
und als Architekten wurden Iktinos und Callicrates verpflichtet.
Bei
der "Verschönerung" und Neudekoration des
Parthenon/Athen wurde hoch über der Kolonade ein Fries
entworfen, das nach außen gewandt war. Von den originalen
160 umlaufenden Metern haben bis heute 2/3 erhalten, wovon
60 % sich im British Museum, London befinden. Die
alt hergebrachten Erklärungsversuche zur Entstehung
und Deutung dieses bedeutenden Frieses beziehen sich darauf,
dass es sich um Darstellungen der alle 4 Jahre stattfindenden
"Großen Panathenaia" handelt, ein besonderen
Fest zu Ehren der Athena, an deren Geburtstag der Statue
eine neue Robe "Peplos" aus Wolle gestiftet wurde.
(Während der anderen Jahre fand ebenfalls eine Prozession
statt, welche sich jedoch nicht Ausmaß und Reichtum
mit der oben erwähnten messen konnte).
Die Westseite zeigt uns die Vorbereitung auf dieses Ereignis,
das Sammeln der Gaben und die Organisation des Zuges, Die
Nord- und Südseite zeit uns den Zug und die Prozession
im Gange, unzählige Menschen und Tiere drängen
sich auf den Straßen mit nur einem Ziel, Athena. Die
Ostseite zeigt uns offizielle Kulthandlungen welche mit
der Übergabe des "Peplos" verbunden waren
und die verschiedenen olypischen Gottheiten, welche in diesen
Ritus eingebunden wurden.
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