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Wer
war die Hl.
Katharina?
eigentlich:
Katharina von Alexandrien
Der
Legende nach war sie eine schöne Jungfrau von umfassender
Bildung und überzeugender Sprachfer-tigkeit, sogar eine Königs-tochter
(aus Zypern), um die sich der Sohn des Kaisers Maxentius (305
- 312) bewirbt;
Da
Katharina jedoch befindet, daß er ihr an Wohlgestalt und
Weisheit nicht entspricht, weist sie ihn ab. Sie sucht "nach
dem Besten" und wendet sich im Gebet an die Madonna Maria.
Als sie sich taufen läßt, erlebt sie in einer Verzückung
die mystische Verlobung mit dem Jesuskind, als er ihr im Traum
den Verlobungsring an den Finger steckt.
Von
da ab erweist sie sich als eine überzeugte und über-zeugende
Predigerin des christlichen Glaubens, die vor den Drohungen des
Kaisers nicht zurückschreckt, der bereits durch die Zurückweisung
seines Sohnes bitter erzürnt war. Im Gegenteil, sie vertritt
auch vor ihm furchtlos Ihre Überzeugung und Maxentius bietet
50 hochgelehrte, heidnische Philosophen auf um mit ihr zu disputieren
- doch Katharina verfügt nicht nur über ihren Glauben,
sondern auch über die schlagenden Argumente, mit denen sie
ihn verteidigt und dem Kaiser beweist, dass seine eigene Religion
Abgötterei und Götzendienst sei.
Das
damals 18jährige Mädchen besiegt die 50 heidnischen
Philosophen in dieser berühmten Disputation, woraufhin der
Kaiser diese zur Strafe auf den Scheiterhaufen schickt. Auch Katharina
wird gefangen und gegeißelt, doch bringt ihr vom Himmel
herab eine weiße Taube zu essen, Trost erfährt sie
von einem Engel. Katharina bringt es fertig, die Gemahlin ihres
Kaisers und ihren Kerkermeister sowie eine große Zahl von
Rittern zum Christentum zu bekehren. Daraufhin befiehlt der Kaiser,
für Katharina ein Rad aufzurichten und mit spitzen Messern
und Nägeln zu versehen, damit sie darauf ge-flochten werde.
Ihr Gebet aber beschwört Blitz und Donner herab,die das Rad
und die Henker zerschmettern.
Nun
läßt der Kaiser sie in seiner Wut enthaupten. Engel
tragen ihren Leichman auf den Berg Sinai und legen ihn in ein
Grab aus "Marmelstein"; zum ihrem Gedanken entstand
am Fuße des Berges Sinai ein Katharinenkloster.
Die
hl. Katharina gehört zu den 14 Nothelfern, sie wird dargestellt
mit dem nägelbewehrten Rad, das zerbrochen ist, mit einem
Buch, dass ihre Gelehrsamkeit versinnbildlicht, sowie mit Schwert,
Palme oder Krone und dem Brautring als Symbol ihrer mystischen
Christusvermählung.
Die
Verlobung sowie die Disputation mit den Philosophen und deren
Feuertod, die Vernichtung des Rades, ihre Enthauptung und Grablegung
sind beliebte Themen der bildenen Kunst seit dem 13. Jhdt.
Sie
ist die Schutzherrin der Universität Paris, der Philosophen
und Pädagogen und der Jungfrauen.
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